RE: Eine Frage der Strategie

#16 von Chris K. , 18.06.2020 11:00

Schon wieder den Geschäftsjahresbericht verschoben, am Tag der eigentlichen Bekanntmachung.

Was für eine peinliche Pommesbude.
Sowas sollte es mMn im DAX nicht geben.


 
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RE: Eine Frage der Strategie

#17 von Chris K. , 18.06.2020 13:52

Und jetzt implodiert der Titel.
Man bin ich froh dass ich da früh genug die Reißleine gezogen habe.


 
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RE: Eine Frage der Strategie

#18 von bpmeister , 18.06.2020 15:59

Hatte da auch mal ein kurzes Intermezzo. Kauf zu 140 und 2 Monate später Verkauf zu 115.
Hatte mich nicht wohlgefühlt mit der Aktie.


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RE: Eine Frage der Strategie

#19 von Chris K. , 18.06.2020 16:22

Zitat von bpmeister im Beitrag #18
Hatte da auch mal ein kurzes Intermezzo. Kauf zu 140 und 2 Monate später Verkauf zu 115.
Hatte mich nicht wohlgefühlt mit der Aktie.

Bei mir war es 125 und 100. :D

Ich wusste da ist was faul, als ich diese Vola erfahren habe. Das hast du bei seriösen Titeln einfach nicht.


 
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RE: Eine Frage der Strategie

#20 von Kolovkolosh , 18.06.2020 16:37

Bei mir war es 50 und 70. Irgendwann 2017 war das. Nach einem rasanten Sprung in kurzer Zeit habe ich dem nicht getraut und den Gewinn realisiert. Danach habe ich mich geärgert. Danach habe ich mich gefreut.


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#21 von Hirschi85 ( gelöscht ) , 18.06.2020 17:25

Ich habe einen Teil verkauft und im Tief heute nachgekauft. Hoffe auf eine Klärung. Pure Zockerei mit diesem Titel...


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RE: Eine Frage der Strategie

#22 von David Th. , 18.06.2020 18:16

Habe auch klein verbilligt. Hier sieht man aber wieder das man solche Werte nur mit kleiner Posi halten sollte. Wenn ich lese, dass mancher seine gesamte Rente daraauf aufgebaut hat, da 100.000 Verlust - dort 300.000 - da kann ich noch durchatmen - nicht schön , aber ich werd es überleben und werde auch nicht verkaufen. Mal schauen was noch passiert - Worst Case Sie meldet Insolvenz an, dann ist mein Einsatz weg und ich bin mal wieder um etwas schlauer - noch kleinere Posi in solche Werte (max 1% des Depotwerts) das tut dann nicht weh - so sinds 3% - wobei ja noch nicht komplett dicht.


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RE: Eine Frage der Strategie

#23 von Hirschi85 ( gelöscht ) , 18.06.2020 18:38

Genau meine Meinung. Ich denke immer noch, alles wird gut. Streuung ist alles.


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RE: Eine Frage der Strategie

#24 von Chris K. , 18.06.2020 19:55

Habe gerade eine tolle Wortschöpfung gelesen, die ich euch nicht vorenthalten will:

Auweia-Card

XD


 
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RE: Eine Frage der Strategie

#25 von Kolovkolosh , 18.06.2020 20:01

Hihi. Ich spiele aber nun wirklich mit dem Gedanken mal so 20 Stück als Zockerei ins depot zu legen. Also zum baldigen Verkauf. Nach dem Absturz vermute ich, es wird schon wieder hoch gehen... Ich bin für sowas nicht gemacht, aber das schreit mich an: Kauf mich! So schlimm wird es nicht sein!


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RE: Eine Frage der Strategie

#26 von Hirschi85 ( gelöscht ) , 19.06.2020 09:29

https://youtu.be/ssAaEzfxrEE

Ich glaube, der Azubi hat den Text geschrieben.


Naja... Wirecard macht Eier hart.


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RE: Eine Frage der Strategie

#27 von David Th. , 19.06.2020 13:57

Hatte heute auch par Anteile bei 20,43 reingenommen und bin bei ca 27 auch erstmal raus - meine 50 Anteile zu ca. 37 halte ich aber trotzdem Long.

Kauf ca 1900,- Jetzt stehn sie drunter ^^ aber im Gegenstz zu anderen Leuten ist das ein minimales Minus und hat auch keine großen Auswirkungen auf mein Gesamtdepot was heute ja wieder gut steigt im Ausgleich.

Ich hoffe nur für die ganzen Angestellten , dass sich Wiecard auch als Techunternehmen in Deutschland wieder berappelt.


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RE: Eine Frage der Strategie

#28 von Chris K. , 19.06.2020 17:16

Zitat von David Th. im Beitrag #27
Hatte heute auch par Anteile bei 20,43 reingenommen und bin bei ca 27 auch erstmal raus - meine 50 Anteile zu ca. 37 halte ich aber trotzdem Long.

Kauf ca 1900,- Jetzt stehn sie drunter ^^ aber im Gegenstz zu anderen Leuten ist das ein minimales Minus und hat auch keine großen Auswirkungen auf mein Gesamtdepot was heute ja wieder gut steigt im Ausgleich.

Ich hoffe nur für die ganzen Angestellten , dass sich Wiecard auch als Techunternehmen in Deutschland wieder berappelt.


Ich glaube du verstehst die Tragweite der Ereignisse nicht.

Wirecard hat 1,9 Mrd. Euro verloren. Als Finanzdienstleister. Da musst du eigentlich jeden Cent nachverfolgen können.

Denkst du Aldi, BASF und die anderen Kunden von WC haben noch Vertrauen in ein Unternehmen, das nicht weiß wo sein Geld steckt?
Die werden von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, ganz sicher.

Denkst du Banken geben einem Unternehmen Kredite, das nicht lückenlos ausführen kann wo ihr Eigenkapital liegt?

Ich finde es ehrlich gesagt mutig zu dem Zeitpunkt mit den aktuellen Erkenntnissen auch nur eine müde Mark zu investieren. Hier besteht massiv Insolvenzgefahr.


 
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RE: Eine Frage der Strategie

#29 von David Th. , 19.06.2020 22:55

Dem geb ich recht, daher auch nur eine relativ kleine Risikoposition rein.
Die Anteile zu ca. 20 Euro waren eine reine Spekulation auf positive Nachrichten - und die kamen zumindest teilweise (konstruktive Bankgespräche - Freistellung Marsalek , Rücktritt CEO Braun, plus James Freis mit einer einwandfreien Reputation)

Ich maße mir nicht an, die ganzen Vorgänge zu verstehen. ABER - wenn die Banken ihr Recht auf Sonderkündigung angewendet hätten - wäre heute eine Adhoc gekommen.
Ich glaube eher, dass Wirecard ein Übernahmekandidat wird - die Frage ist zu welchen Kursen.

Weitere Fragen die halt kommen:

Existierten überhaupt diese Konten?
Wer wusste wann, wieviel?
Waren die Umsätze aufgebläht und nur fiktiv?
Was hat EY falsch gemacht? Es gab ja volles Testat 2018 - Zudem hat KpmG ja nur 13% der Umsätze aus dem 3t Partnergeschäft nicht nachvollziehen können -

Ich für meinen Teil finde es spannend und verkrafte den für mich "wenn" realtiv kleinen Verlust -den ich dann als Verlustvortrag mitnehme -
Diesen habe ich durch den heutigen Kauf - Verkauf auch schon minimiert.

Die restlichen 50 Anteile behalte ich und schaue gespannt auf den Newsflow. Meiner Meinung nach wird man Wirecard als Unternehmen nicht untergehen lassen - allenfalls das 3t Partnergeschäft abstossen, die anderen bereiche sind ja nachvollziehbar. Werden die Kredite verlängert/nicht gekündigt braucht man halt 2-3 Jahre mehr um diese abzutragen, eventuell geringeres Wachstum, aber eben gesund.

Das Thema Vertrauen sehe ich auch wie du. ABER man darf nicht vergessen das KnowHow und die Technik sind einzigartig - oder warum hat Visa/Mastercard oder wie sie alle heissen nicht dasselbe schonlange gemacht.

wie gesagt - ich bleibe mit relativ kleinem Betrag investiert und schaue dem Spektakel zu.

Leid tun mir die Leute, die ihre Altersvorsorge drauf aufgebaut haben - lese hier von 40.000 Verlust , da von 300.000 oder 100.000 - da sag ich mir halt "Gier frisst Hirn" und wie naiv muss man sein, alles in einen Wert zu buttern, der jahrelang schon mit den Bilanzen zu kämpfen hat.


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RE: Eine Frage der Strategie

#30 von Chris K. , 20.06.2020 07:32

Die ad hoc Meldung von gestern liest sich so als ob die Bude kurz vor der Pleite ist. "Suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten".

Der mandatierte Experte hat schon Enron und Steinhoff abgewickelt.

Ja das sind echt tolle News.


 
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