Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#1 von Esquilax , 03.01.2022 12:02

Auf ein munteres Börsenjahr. Der "Tagebuchthread 2022".

Wer geht wie vor? Wer investiert in was? Was wird verkauft? Prognosen? Wie ändert sich die Welt? Corona? Ukraine-Konflikt? Migrationsbewegung? China-Konflikt? Passiert einfach nix?
Angst, Angst, Angst. Chancen, Chancen, Chancen. Mut. Mut. Mut. Kaufen, Kaufen, Kaufen. Verkaufen, Verkaufen Verkaufen? Börsianer/innen kennen nur eine Antwort: Cool bleiben!



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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#2 von Esquilax , 03.01.2022 12:25

Auch ich möchte gerne meine individuellen Gedanken zum neuen Börsen-Jahr teilen.
Für 2022 habe ich mir erstmal vorgenommen, passiver Beobachter meines eigenen Depots zu werden. Abgesehen davon werden meine ETF-Sparpläne natürlich in gewohnter Manier weiterlaufen.

Das letzte Quartal 2022 war in meinem Fall von Misserfolgen geprägt, zumindest situativ betrachtet. Solana, Cardano jeweils -30 %, Kalera -50 %, Cloud Nine Web 3 -40 %. So etwas habe ich kurz nach dem Einkauf auch noch nie erlebt. Dennoch bleibe ich auch hier passiv und verkaufe nichts. An meinem Investment-Case hat sich gar nichts geändert. Ich mache einfach nichts, auch wenn es wild bleiben wird.

Andere Werte wie Danaher (+65 %), Microsoft (+66%) oder Linde (+25%) usw., also bekannte Dickschiffe steigen in kleinen Schritten, aber in aller Seelenruhe nach oben. Was soll ich also hiermit machen? Beste Antwort: Nix. Solle sie weiter geräuschlos nach oben schweben.

Dann habe ich noch Aliabab, Tencent und BYD. Die Chinesen. Strategie? Halten. Was auch sonst. Hier könnte es gerade bei Ali noch einen echten Rebound geben. Nichts wird gemacht.

Die Deutschen? Deutsche Beteiligungs AG, DWS, Talanx. Sind die Inkarnation realisierter Gewinne und machen das was sie machen sollen: Ruhe ins Depot bringen. Getan wird hier nichts.

Meine klassischen Dividendenzahler? Coca Cola, General Mills, Raytheon, WP Carey… Sind seit ich sie habe gut im Wert gestiegen. Ich glaube es wird sowieso ein Jahr der Value-Werte. Von allen Titeln, die ich nicht verkaufen würde wären das quasi die letzten. Da nehme ich mir gar nichts mit vor.

Große Erwartungen habe ich dieses Jahr an „Uber“. Wenn die weiter gewinnträchtige Quartale vorlegen sehe ich dieses Portal mit seinen neuen Lieferdiensten und dem Getöse um autonom fahrende Autos als noch echt günstig zu haben an. Die Zukunftsaussichten liegen auf der Hand. Hier bleibe ich auch voll drin und halte die Finger still.

Auch ein paar andere Titel lasse ich so liegen. Finde in meinem Depot keinen, den ich loswerden will.

Ich halte es 2022 also so wie Johnny Cash: Walk the line.


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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#3 von Kolovkolosh , 03.01.2022 13:11

Mein Standpunkt:

Ich glaube, 2022 kann durchaus turbulent werden. Corona ist eingepreist, ne neue Welle wird da nicht mehr viel ändern. Was in China passiert, gibt mir dann eher zu denken. Xi verwandelt China Stück für Stück in ein neues Nordkorea. Seine aktuelle Argumentation ist, dass Mao mit seinem Kommunismus schon recht hatte, aber an widrigen Umständen scheiterte. Die ganze Krise in China aktuell nutzt er als Beleg, dass Kapitalismus nicht funktioniert. Das kann noch zu argen Problemen führen.

Aber abseits davon: Ich mach in 2022 weiter wie bisher - regelmäßig kaufen.

Um die ganzen Hypewerte und FAANG habe ich ohnehin immer einen grossen Bogen gemacht. Ich kaufe weiter solide und langweilige Dividendenwerte. Damit - denk ich - werde ich einen Crash (so denn einer kommen sollte) ganz gut überstehen. Wenn ich mir die Lage der Weltwirtschaft und die Kursentwicklung der letzten 2 Jahre anschaue, dann meine ich mit meinem Schwergewicht im Depot auf Pharma/Lebensmittel/Energieversorger ganz gut zu fahren.

Ich habe das Jahr 2022 begrüsst und heute gekauft:

Fresenius
Western Union
Medical Facilities
Dt. Telekom


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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#4 von Chris K. , 03.01.2022 13:15

Wie sagte Mark Twain:

Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

In dem Sinne investiere ich weiter.
Ich bin grundsätzlich Verfechter vom Value-Ansatz, daher denke ich, dass mein Portfolio nach unten hin besser abgesichert ist als von den Robinhood- und Wallstreetbets-Junganlegern. Ich denke auch dass vielen Junganlegern das Handwerkszeug fehlt, um Aktien zu bewerten. Nur weil ich denke, dass E-Autos ne tolle Sache sind, heißt das ja noch lange nicht, dass Tesla zur jetzigen Bewertung ne sinnvolle Sache ist. Danaher z.B. verstehe ich auch nicht, der 2025er KGV liegt noch bei 24, d.h. selbst wenn ich 4 Jahre warte ist die Aktie immer noch zu teuer.

Wie dem auch sei, ich denke am Markt wird die Luft dünner. Bei anziehender Inflation werden die FED und die BOE intervenieren, d.h. dass bei steigenden Zinsen Wachstums- und Hypeaktien unattraktiver werden (Abzinsungseffekt künftiger Gewinne wird stärker).
Ebenfalls werden aber auch Aktien mit einem hohen Verschuldungsgrad unattraktiver, wie z.B. gewisse REITs oder Firmen mit hohem Fremdkapitalbedarf (Industrie, Telekom etc.).

Bei der EZB sehe ich kein Interventionswillen, Frau Lagarde wird die Inflation laufen lassen, weil sonst die Südländer reihenweise pleite gehen. Gute europäische Aktien (mit Preissetzungsmacht) werden deshalb weiterhin gut laufen.

Ich erhöhe in 2022 allerdings auch meinen Cashbestand, da eine Korrektur auch überfällig ist.


 
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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#5 von Ratz , 03.01.2022 13:27

Ich habe für mich eine prozentuale Verteilung auf meine Anlage-/Vermögensklassen (Immobilien, Edelmetalle, Cash, Darlehen, Wertpapiere) festgelegt....sowohl für das Kalenderjahr 2022, als auch für meinen Rentenplan. Die monatlichen Überschüsse werde ich überwiegend den aktuellen 35 Wertpapierpositionen (4x ETF sowie 31x Dividendenaktien) zufließen lassen (Zielgrößenmanagement)...den Rest haue ich in den Bereich Cash.

Für 2022 versuche ich einfach völlig ruhig und entspannt durchs Wertpapierjahr zu cruisen...ein möglicher Rückgang/Crash eher zum nachkaufen nutzen (sofern nicht gleich der nächste Weltkrieg ausbricht) und bei evtl. Kurssteigerungen auch nicht gleich auf den Sell-Button zu drücken.

Aber vor allem versuche ich gesund und munter zu bleiben, und ein wenig Spaß mit Frauchen und Familie zu haben.

Gruß vom Ratz !


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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#6 von EinThüringer , 03.01.2022 14:19

Investmentthese Nr. 1 lautet: Gesund bleiben.

Ansonsten freue ich mich, dass es auch heute wieder einige gibt, die TESLA nicht für überbewertet halten und kaufen. Selbst die inszenierten Verkäufe von Elon Musk konnten dem Kurs nicht wirklich was anhaben. Sehr erfreulich. Mal schauen, ob sich das in zwei Stunden fortsetzt oder die Amis ne andere Meinung haben.

Ansonsten werden in diesem Jahr zwei größere fünfstellige Summen aus LV und BSV frei, die darauf warten arbeiten zu dürfen. Verreisen ist ja auch nicht gerade erstrebenswert, wenn man stundenlang mit Maske im Flieger sitzen darf. Ein wenig Kultur geht immer.

Da ich grundsätzlich optimistisch bin und mir die zweite Nachkommastelle bei Renditen usw. prinzipiell egal ist, freue ich mich auf das Börsenjahr 2022 und hoffe auf die eine oder andere positive Überraschung.

Slainté.


 
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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#7 von Chris K. , 03.01.2022 21:52

Zitat von Ratz im Beitrag #5
Ich habe für mich eine prozentuale Verteilung auf meine Anlage-/Vermögensklassen (Immobilien, Edelmetalle, Cash, Darlehen, Wertpapiere) festgelegt....sowohl für das Kalenderjahr 2022, als auch für meinen Rentenplan. Die monatlichen Überschüsse werde ich überwiegend den aktuellen 35 Wertpapierpositionen (4x ETF sowie 31x Dividendenaktien) zufließen lassen (Zielgrößenmanagement)...den Rest haue ich in den Bereich Cash.

Für 2022 versuche ich einfach völlig ruhig und entspannt durchs Wertpapierjahr zu cruisen...ein möglicher Rückgang/Crash eher zum nachkaufen nutzen (sofern nicht gleich der nächste Weltkrieg ausbricht) und bei evtl. Kurssteigerungen auch nicht gleich auf den Sell-Button zu drücken.

Aber vor allem versuche ich gesund und munter zu bleiben, und ein wenig Spaß mit Frauchen und Familie zu haben.

Gruß vom Ratz !

Apropos Vermögensklassen, so in etwa gehe ich auch vor. Ich habe zwar keine fixe prozentuale Verteilung, aber ich schaue dass ich es nicht übertreibe und dass ich Pi mal Daumen das Verhältnis habe, mit dem ich mich wohl fühle.

In dem Zuge will ich in 2022 einen ersten Goldbestand aufbauen, jedoch über "Papiergold" wie z.B. Xetra Gold, weil ich mich da nicht um die Lagerung kümmern muss. Muss mich da aber noch informieren (TER, wo wird das Gold gelagert - Optimum: Schweiz oder GB, wie wird das steuerlich behandelt etc.). Ich denke der Goldpreis wird noch mal zurück kommen auf etwa 1.400 Dollar und dann kaufe ich ne Charge. Langfristig sehe ich Gold nur steigen, wenn ich mir das Gelddrucken weltweit so ansehe und die Inflation teilweise (Türkei +36%!).
Das wird für mich ein erster Inflations-Hedge, ein weiterer wären z.B. weitere Investments in Coca-Cola, P&G oder J&J. Da hoff ich mal auf ne kleine Korrektur zwischendurch um reinzugehen. Bis dahin halte ich das Pulver trocken, oder mir geht die Geduld aus und ich kaufe einfach trotzdem.

P.S.: kann mir jemand vielleicht den Unterschied zwischen Xetra Gold und einem Goldsparplan (z.B. Solit) erklären? Letzteres will mir meine Bank andrehen.


 
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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#8 von Kolovkolosh , 03.01.2022 22:32

Zitat von Chris K. im Beitrag #7


P.S.: kann mir jemand vielleicht den Unterschied zwischen Xetra Gold und einem Goldsparplan (z.B. Solit) erklären? Letzteres will mir meine Bank andrehen.


An letzterem verdient die Bank mehr. Ne, ernsthaft: Keine Ahnung.

So ein wenig Gold würde mich auch reizen, konnte mich aber nicht zu durchringen. Aber wenn ich Gold kaufe, dann auch richtig: Als Barren physisch bei mir daheim. Ein 20g Barren in einem schönen Metalletui direkt von der Degussa - gut 1.000 Euro und man ist dabei.

https://shop.degussa-goldhandel.de/gold/...nvestmentbarren

Oder halt die klassischen Anlagemünzen. Da hat man auch was fürs Auge. Kostet etwas mehr als der reine Goldpreis, aber ich würde ja nicht handeln wollen. Barren oder Anlagemünze - das ist was für die Ewigkeit bzw. den hoffentlich nie eintretenden Notfall. Was ich meine ist, dass ich mir Gold als Sicherheit nur dann kaufe, wenn ich es physisch besitze und keiner davon weiss. Historisch gesehen, hatte man vom Gold nur dann etwas, wenn diese beiden Voraussetungen vorlagen. Und dann auch nicht der 1 kg Barren, den man nur komplett zu Geld machen kann. Stückelung zwischen 10 und 100g wäre mein Ansatz.


PS: Die Degussa bietet auch einen Goldsparplan. Man erwirbt Miteigentumsanteile an 1kg Barren, das Depot wird aufs Tausendstel Gramm geführt und kann mit Sparplan oder Einmalzahlung erworben und jederzeit anteilig verkauft werden. 0,4% Kosten auf den Bestand je Jahr fallen da an. Wenn man das Gold nicht daheim haben mag, würde ich noch eher zu denen gehen. Also theoretisch kannste da wie im Aktiendepot hin- und hertraden mit dem Gold.



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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#9 von Chris K. , 03.01.2022 22:51

Zitat von Kolovkolosh im Beitrag #8

An letzterem verdient die Bank mehr. Ne, ernsthaft: Keine Ahnung.

So ein wenig Gold würde mich auch reizen, konnte mich aber nicht zu durchringen. Aber wenn ich Gold kaufe, dann auch richtig: Als Barren physisch bei mir daheim. Ein 20g Barren in einem schönen Metalletui direkt von der Degussa - gut 1.000 Euro und man ist dabei.

https://shop.degussa-goldhandel.de/gold/...nvestmentbarren

Oder halt die klassischen Anlagemünzen. Da hat man auch was fürs Auge. Kostet etwas mehr als der reine Goldpreis, aber ich würde ja nicht handeln wollen. Barren oder Anlagemünze - das ist was für die Ewigkeit bzw. den hoffentlich nie eintretenden Notfall. Was ich meine ist, dass ich mir Gold als Sicherheit nur dann kaufe, wenn ich es physisch besitze und keiner davon weiss. Historisch gesehen, hatte man vom Gold nur dann etwas, wenn diese beiden Voraussetungen vorlagen. Und dann auch nicht der 1 kg Barren, den man nur komplett zu Geld machen kann. Stückelung zwischen 10 und 100g wäre mein Ansatz.


Grundsätzlich verstehe ich den Ansatz, aber für die paar Unzen die ich von meinem bescheidenen Vermögen abzwacken will, lohnt sich das nicht.
Warum? Ich muss die Münzen oder Barren im Wert von 5-10k Euro einbruchssicher lagern. Unterm Kopfkissen oder in der Gefriertruhe wäre mir zu unsicher, ein Tresor müsste es also sein.
Ein Tresor, den man nicht einfach wegtragen und mitnehmen kann, kostet so ab 1.000 Euro aufwärts (so ab 200kg oder im Mauerwerk integriert). D.h. Lagerkosten von 10-20% des Materialwerts. Keine Ahnung ob das Kosten-Nutzen-Profil dann so vorteilhaft ist.


 
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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#10 von EinThüringer , 03.01.2022 22:54

@Kolo

Dazu kann ich sagen, dass ich einen solchen Goldsparplan habe, der genau so funktioniert. Er hat den weiteren Vorteil, dass er bis 5000.-€ Warenwert kostenfrei ist (außer einer einmaligen Einrichtungsgebühr). Der monatliche Kauf wird bis auf die vierte Nachkommastelle berechnet. Ich könnte mir jederzeit ne Unze, ein paar Gramm usw. aus dem Sparplan rauskaufen und zuhause täglich anschauen. Feine Sache, wie ich meine.



 
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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#11 von Kolovkolosh , 03.01.2022 23:00

Ich kann verstehen, dass man das Gold nicht daheim haben will. Aber 5 bis 10k in Gold sind ja nur nen kleinen Stück. Das sieht erbärmlich in nem Tresor aus.

Aber wenn man es gegen Gebühr woanders lagert, dann würde ich nicht zu Solit gehen. Die reden sehr viel darüber, wie wichtig und sicher Gold ist und sagen nichts zu den Kosten. Das erfährt man erst, wenn man sich bei denen meldet, d.h. sie einen an der Angel haben. Ich vermute mal, die Bank empfiehlt dir Solit, weil die Bank nen netten Kickback bekommt. Da vertrau ich der degussa einfach mehr als einer Internetseite, auf der mich gleich drei Geschäftsführer nett angucken.


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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#12 von Chris K. , 03.01.2022 23:09

Zitat von EinThüringer im Beitrag #10
@Kolo

Dazu kann ich sagen, dass ich einen solchen Goldsparplan habe, der genau so funktioniert. Er hat den weiteren Vorteil, dass er bis 5000.-€ Warenwert kostenfrei ist (außer einer einmaligen Einrichtungsgebühr). Der monatliche Kauf wird bis auf die vierte Nachkommastelle berechnet. Ich könnte mir jederzeit ne Unze, ein paar Gramm usw. aus dem Sparplan rauskaufen und zuhause täglich anschauen. Feine Sache, wie ich meine.

Hi Thüringer, welchen Anbieter hast du denn unter den Vielen ausgesucht?


 
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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#13 von EinThüringer , 03.01.2022 23:10

PHILORO


 
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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#14 von Ratz , 04.01.2022 08:50

Wenn ihr was wirklich nettes zum anfassen zum angucken und anfassen haben wollt, dann schaut euch mal die Silbermünzen an. Die Unze bekommt man momentan so um die 25-30 Euro, aber der absolute Hammer sind die 1 kg Münzen (so um nen 1000er momentan), die Motive sind einfach ein Traum. Gerade zum verschenken finde ich Silber auch super, da hat man was in der Hand, toll anzusehen und hat auch einen Wert.

Beim Silberkauf ist halt das Problem, das es mit 19% versteuert wird....wenn ihr also Silber kauft, ist es im Moment des Kaufes bereits 19% weniger wert. Bei mir schmälert das aber die Freude nicht und ob ich für ein Geschenk dann 100 € oder 119 € ausgebe (bei Menschen die mir wichtig sind), spielt für mich dann auch keine große Rolle.

Beim anfassen von Silber müsst ihr unbedingt entsprechende Handschuhe anziehen, ansonsten reagiert das Silber und bekommt Flecken, das ist speziell für Sammlermünzen dann ein Wertvernichtungsproblem (ist bei Gold nicht der Fall).

Kaffee und dann an die Arbeit !
Ratz


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RE: Börsenjahr 2022 - What goes up must come down or walks the line? Wir investieren weiter!

#15 von Ddorfer ( gelöscht ) , 04.01.2022 09:06

Ei der Daus, da hat Ratz schon wieder Recht.

Um die Auswirkungen der Besteuerung, bzw. Differenzbesteuerung hab ich mich nie gekümmert.

Ansonsten halten wir noch
- ne Kiste voll mit Unzen-Münzen. Sehen schick aus und sind immer sehr gern genommene Geschenkbeigaben, speziell bei Kindern/Jugendlichen.
- KG-Münzen in Kapseln, einseitig mit Filz beklebt, als Untersetzer und ggf. Opferanode für Einbrecher.

Glitzernde Grüße


Ddorfer

   

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